2,2 Mio. Euro vom Land für Städtebau u.a. in Bönnigheim

Dr. Markus Rösler MdL: "Grün-Schwarz investiert in Ortskerne - Herzkammern der Gemeinden"

Bönnigheim erhält 490.000 Euro für sein Erneuerungsgebiet Innenstadt IV und Korntal-Münchingen kann für den Münchinger Ortskern mit 700.000 Euro aus der Städtebauförderung rechnen. Die Kernstadt von Vaihingen/Enz wird mit 172.000 Euro gefördert und nach Sachsenheim fließen 2019 sogar 800.000 Euro.

Die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Markus Rösler (GRÜNE) und Konrad Epple (CDU) begrüßen diese Förderung durch das baden-württembergische Wirtschaftsministerium. 

 

Insgesamt steht eine Rekordsumme von rund 257,4 Mio. Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung. „Die Mittel zur Städtebauförderung geben den Städten und Gemeinden finanzielle Planungssicherheit und fließen bei uns im Kreis beispielsweise in die Sanierung des Stadtkerns III in Großsachsenheim. Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: Unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, so Epple.

 

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Wohnungsbau bis zur Energieeffizienz: In insgesamt 379 Sanierungsgebieten werden die Gelder u.a. dafür eingesetzt, dass brachliegende Flächen in Bauflächen umgewandelt oder leerstehende Immobilien modernisiert werden können. Bevorzugt werden lebenswerte Quartiere, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und energieeffiziente Sanierungen von Wohngebäuden unterstützt. Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der Landesregierung. „In der Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so Bebauung im Außenbereich zu bremsen“, erklärt Rösler.

 

Die Städtebauförderung sei zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Unsere Ortskerne und Stadtzentren sind die Herzkammern vieler Gemeinden“, weiß Rösler. Indem wir dort Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, entwickeln wir die Quartiere und stärken das Zusammenleben in Städten und auf dem Land“, sind sich Epple und Rösler einig.